Im Stiftsteinbruch PRODUKTION

Bitustein Strassenbaustoffe GmbH

Granit - Stein für's Leben

  • Abbau
  • Verarbeitung
  • Verwendung

Granit ist Tiefengestein der kontinentalen Erdkruste.
Der in Limberg gewonnene Maissauer Granit ist 550 Millionen Jahre alt

Die Sandsteinüberlagerung im Bereich des Steinbruchs hat sich erst vor 20 Millionen Jahren durch anschwemmen von Meeressedimenten gebildet.

Unter dieser Schicht glänzt Österreichs härtester Stein: der rötliche Maissauer Granit.

hengl02.jpg - 12,10 KWir zeigen Ihnen mehr vom Abbau, von der Verarbeitung und Verwendung, denn der extrem feste und zähe Granit ist vielseitig einsetzbar.

Unser Steinbruch liegt in Limberg am Fuße des Manhartsberges.
Die Wehrkirche aus dem 14. Jahrhundert - erbaut aus Granit-Quadern - zeugt von der Witterungsbeständigkeit des Maissauer Granites. Granit ist in Limberg und Umgebung Baustoff Nummer 1. Die alten Fundamente und die Stützmauer des Schlosses sowie die Jahrhunderte überdauernden Einfriedungen zeugen von der Beständigkeit des Gesteins.

Der Steinmetz von Limberg bearbeitet die schönsten Stücke aus dem Steinbruch. Das Verhältnis der Silikate von Feldspatquarz und Klima beeinflusst die Farbe des Granits.

Viadukt in Limberg Die Verkehrsanbindung der Kronländer an die Habsburg Monarchie Österreich-Ungarn erfolgte über den Eisenbahnbau. Ende des 19. Jahrhunderts wurden für die Franz-Josefs-Bahn mächtige Viadukte gebaut. Ab 1912 beteiligte sich auch die Firma Hengl an den Arbeiten.

Sie begann mit dem Granitabbau zu Herstellung von Bahnschotter für den Ausbau des 2. Gleises für die Franz-Josefs-Bahn.

Zuerst wurde im Limberger Grenzgraben an beiden Seiten des Baches abgebaut - damals noch händisch - später begünstigt durch den maschinellen Abbau entstanden neue Abbaugebiete: der Gemeindesteinbruch und der heute noch aktive Stiftssteinbruch.

Stiftsteinbruch Granitwände 70m hoch, 350 Meter lang.

Hier beginnt unser Produktionsablauf.
In den Randzonen wird zuerst der Humus abgeschoben bis wir am festen Granit sind; es werden dann Bohrlöcher gebohrt, mit Sprengstoff besetzt und dann zur Sprengung gebracht .

Das abgeschlagene Hauwerk wird mit einem 80 Tonnen Bagger auf Muldenkipper geladen und zur Vorbrechanlage geführt.

3 Millionen Kubikmeter sind bereits aus den Steilwänden gesprengt und gebrochen worden.

Die 18 Bohrlöcher werden mit gelatinöser Sprengstoffmasse bzw. Riesel befüllt. Eine zeitversetzte Schockstartzündung verhindert allzu große Erschütterungen.

Anklicken für eine Animation Ziel ist eine möglichst material- und umweltschonende Sprengung.

Das Steinbruch Areal wird immer wieder mit Wasser benetzt, um die Umweltbelastung durch Staub möglichst gering zu halten.

Granit - das heißt auch harte Arbeit.

Mit einem 80 Tonnen Hydraulik-Bagger wird das abgesprengte Material auf Schwerlastkraftwagen beladen. Dabei ist schon beim Verladen auf die Steingröße zu achten, weil der Vorbrecher nur eine Maulweite von knapp über einem Quadratmeter hat.

Mit einem 80 Tonnen Hydraulik-Bagger wird das Abgesprengte Material auf Schwerlastkraftwagen beladen.   500.000 Tonnen Granit werden im Limberger Stiftsteinbruch jährlich abgebaut.

Muldenkipper bringen die Steine zur Vorbrechanlage.

Brechstufe 1 - anklicken Vorsortiering - anklicken IFE Sizer - anklicken Unterbaumaterial - anklicken
Brechstufe 2 - anklicken Eine Station anklicken
Brechstufe 3 - anklicken Schotter - Bahn, Straße - anklicken
Rieselanlage - anklicken Brechkörnung - anklicken
Rieselanlage - anklicken Brechkörnung - anklicken Brechstufe 4 - anklicken Edelbrechkörnung - anklicken

 

 

 

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