PRODUKTION
Granit - Stein für's Leben
Granit ist Tiefengestein der kontinentalen Erdkruste. Die Sandsteinüberlagerung im Bereich des Steinbruchs hat sich erst vor 20 Millionen Jahren durch anschwemmen von Meeressedimenten gebildet. Unter dieser Schicht glänzt Österreichs härtester Stein: der rötliche Maissauer Granit.
Unser Steinbruch liegt in Limberg am Fuße des Manhartsberges. Der Steinmetz von Limberg bearbeitet die schönsten Stücke aus dem Steinbruch. Das Verhältnis der Silikate von Feldspatquarz und Klima beeinflusst die Farbe des Granits.
Sie begann mit dem Granitabbau zu Herstellung von Bahnschotter für den Ausbau des 2. Gleises für die Franz-Josefs-Bahn. Zuerst wurde im Limberger Grenzgraben an beiden Seiten des Baches abgebaut - damals noch händisch - später begünstigt durch den maschinellen Abbau entstanden neue Abbaugebiete: der Gemeindesteinbruch und der heute noch aktive Stiftssteinbruch.
Hier beginnt unser Produktionsablauf. Das abgeschlagene Hauwerk wird mit einem 80 Tonnen Bagger auf Muldenkipper geladen und zur Vorbrechanlage geführt. 3 Millionen Kubikmeter sind bereits aus den Steilwänden gesprengt und gebrochen worden. Die 18 Bohrlöcher werden mit gelatinöser Sprengstoffmasse bzw. Riesel befüllt. Eine zeitversetzte Schockstartzündung verhindert allzu große Erschütterungen.
Das Steinbruch Areal wird immer wieder mit Wasser benetzt, um die Umweltbelastung durch Staub möglichst gering zu halten. Granit - das heißt auch harte Arbeit. Mit einem 80 Tonnen Hydraulik-Bagger wird das abgesprengte Material auf Schwerlastkraftwagen beladen. Dabei ist schon beim Verladen auf die Steingröße zu achten, weil der Vorbrecher nur eine Maulweite von knapp über einem Quadratmeter hat.
![]() ![]()
|
||||||||||||||||||||||||||||